MODULAR Zentrale
Die MODULAR-Zentrale in der Stadtmetzg vom 15. -17. April 2010
Wie schon im vergangenen Jahr ist die Stadtmetzg die Festivalzentrale und somit auch die erste Anlaufstelle für Besucher. Die inneren Bedürfnisse erfüllt hier ein Stand der Bäckerei Wolf mit Essen und Getränken, fürs passende Äußere sorgt das Modular-Merchandising, z.B. mit T-Shirts aus dem Workshop von Juergen Brugger. Wer gern selbst kreativ werden möchte, bekommt bei analogwerk individuelle Modular-T-Shirts und -Buttons. Ebenfalls vertreten ist die tip-Jugendinfo des Stadtjugendrings und bietet alles Wissenswerte zu Jugendthemen und natürlich zum Festival selbst – inklusive der Modular-Streifenkarten und den Resttickets für Veranstaltungen.
Hinterm Foyer verwandelt sich der Gang zum Lichthof drei Tage lang in einen Zeittunnel, Ausstellung und Chill Out in einem. Das Modular-Team hat in privaten und öffentlichen Archiven gewühlt, um die Jugendkultur der letzten 50 Jahre erlebbar zu machen: Original Sitzmöbel aus vier Jahrzehnten treffen auf Brettspiele aus den 60ern und Spielkonsolen aus den 80ern, umrahmt von Plakaten, Fotos und anderen Zeitdokumenten.
Highlights im Lichthof
Die Stadtmetzg ist auch der Spielort diverser Module, die hier alle kostenlos sind. Am Donnerstag um 23.00 Uhr beginnen DJ Hans Wurst-Salat, MC Helmut Kool und MC Burger King, zusammen die Bassschickeria. Die „Augsburger Antwort auf Deichkind“ wird mit ihrem Programm einen denk- und erinnerungswürdigen Auftakt in der Modular Zentrale darbieten. Im direkten Anschluss liefern Spedition Kraus & Sohn ihre wilde Mischung und herzergreifenden Texte pünktlich zur Geisterstunde. Hauptsache, die Feen sind wieder dabei!
Die junge Hamburger Schriftstellerin Jasmin Ramadan, Autorin von „Soul Kitchen“, beginnt den Freitag um 20.00 Uhr, dicht gefolgt vom Freeze-Tag des S’ensemble Theaters um 22.00 Uhr. Bei diesem Klassiker des Improtheaters ist es für Zuschauer ein Leichtes, jederzeit ein- und auszusteigen, durch das pausenlose Spielen bei fließenden Szenenwechseln entsteht ein Geschichtenflow mit oftmals absurd-witzigen Querverbindungen.
Ganz ausgeflippt wird es bei Synonym für Freundschaft (00.30 Uhr), deren durchgeknallten Mix aus Musik, Kostümen, Theater und Tanz man kaum beschreiben kann. Will sagen: Muss man sehen!
Das buchstäbliche Warmlaufen am Samstag übernimmt ein Dokumentarfilm aus der Rollerszene um 18.00 Uhr, der die Highlights der Hot Rod- und Scootertreffen der vergangenen Saison aus mehreren deutschen Städten zeigt.
In die literarischen Tiefen der Landeshauptstadt entführt die Schwabinger Schaumschläger Show um 20.00 Uhr, wenn die Münchner Autoren Jaromir Konecny, Michael Sailer und Moses Wolff ihr Bestes zum Texten geben. Zitat Konecny: „Warum soll ich rauchen, wenn es nicht mal besoffen macht?“
Betrunken macht auf seine Art das Ukulele Inferno um 22.00 Uhr. Durch ihre ganz eigenen minimalistischen Interpretationen legen Karin Reilly und Daniel Adler aus Göttingen die verschütteten Reize zahlreicher 80er-Jahre-Songs frei. Lokale Unterstützung bekommen sie von Nonti, die ihrer Ukulele den treffenden Namen „Hercules“ verpasst hat.
Für den ruhigen Abschluss des Festivals im Lichthof sorgt der Marble Man um 00.00 Uhr. Dahinter verbirgt sich der junge Singer/Songwriter Josef Wirnshofer aus Traunstein, der Folk-Pop im Stil von Nick Drake oder dem frühen Beck spielt. Der Liebling der Münchner Indie-Folk-Szene ist auf dem Modular mit Band zu Gast.
Zeitplan in der MODULAR-Zentrale:
Donnerstag 15. April 2010
20:00 Uhr Stadtmetzg geöffnet
21:00 Uhr VIP Empfang
23:00 Uhr Bassschickeria
0:00 Uhr Spedition Kraus & Sohn
1:00 Uhr Ende
Freitag 16. April 2010
17:00 Uhr Stadtmetzg geöffnet
20:00 Uhr Lesung Jasmin Ramadan
22:00 Uhr Freeze Tag
0:30 Uhr Synonym für Freundschaft
3:00 Uhr Ende
Samstag 17. April 2010
15:00 Uhr Stadtmetzg geöffnet
20:00 Uhr Lesung Schwabinger Schaumschläger
22:00 Uhr Ukulelen Inferno
0:00 Uhr The Marble Man
3:00 Uhr Ende





